Der Season-End-Trip ist auch schon wieder Vergangenheit und man kann sagen, dass es ein genialer Anlass war.
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Um die Wintersaison gebührend abzuschließen, wagten sich am Freitag-Abend 6 mutige Snowboardclubmitglieder (leider überkam ein Mitglied das Nesselfieber, was das Aus für das Weekend bedeutete) mit einem Kleinbus auf den Weg Richtung Wallis. Die Zeit verging wie im Flug und das Highlight war die Fahrt mit dem Autozug von Oberalp nach Oberwald. Etwas müde, aber sehr gespannt auf das kommende Wochenende kamen wir nach einem kleinen Umweg über Brig, wo wir einen unserer Soldaten mit aufnahmen, in Zermatt an.
Nach einer kurzen Besichtigung des Hotels und der einen oder anderen Schönheitskorrektur ging man dem Reiseführer Beat folgend direkt in die erste Bar. Die Drinks waren schön kräftig (Long-Island-Icetea) und das Bier angenehm kühl. Leider ist auch in Zermatt der MacDonalds um 23.00 Uhr geschlossen, was noch fatale Folgen für die einen haben wird.
In der zweiten Bar ging’s dann wirklich zur Sache und alle hatten einen Riesenspass und jede Menge Alkohol intus. Damit man aber am nächsten Tag einigermaßen fit zum Snowboarden war, war um ca. 04.00 Uhr inoffizielle Nachtruhe.
Die einen frisch gestärkt mit einem feinen Zmorgä (es gibt Leute die ziehen Cheesburger einem feinen Zopf und Gipfeli vor) stiegen alle topmotiviert in die vollvertrauten Snowboardklamotten, um dem Matterhorn den Kampf anzusagen. Auch wenn wir im Dorf sehr aufgefallen sind, da keiner der übrigen Touristen nur im entferntesten noch ans Skifahren dachte.

Bei „leichtem“ Nebel (Man sah keine zwei Meter weit!) und „leichtem „ Schneefall (Was bei uns unter harter Winter geht!) wurde die unbekannte Piste in Beschlag genommen. Die Abfahrten waren sehr lustig und ließen einen nochmal den ganzen Winter Revue passieren, bevor man sich leicht hungrig und mit bei einigen als Nachwehen bekannte Symptome ins Restaurant begab.
Nachdem nach dem Mittagessen das Wetter immer schlechter wurde, entschied man das Snowboarden abzubrechen und der uns bestens bekannte Apres-Ski im Dorf konnte beginnen. Ein paar Bier und viele witzige und auch ernste Diskussionen später, traf auch unser letzter Gast in Zermatt ein, welcher besser bekannt ist unter dem Namen „Pöstler“. Im Gremium wurde beschlossen, doch auch mal im Winter nach Zermatt zu fahren.

Eine kurze Dusche und ein bisschen Haargel später konnte das Nachtessen, natürlich ein typisches Walliser Raclette, genossen werden. Frisch gestärkt stürzte man sich wieder ins Nachtleben, was in Zermatt auch in der Zwischensaison einen ganz anderen Stellewert hat als bei uns.
Vom Boarden etwas müde fanden sich die einen schon früher im Bett als die anderen, sprich die Sonne sieht morgens um halb sieben doch sooo schön aus ;-).
Auch wenn sich einige tags zuvor den Plan machten, bei schönem Wetter nochmal mit dem Brett aufs Matterhorn zu steigen, wurde dieser leider wegen Schlafens abgesagt. Man glaubt ja nicht, mit welchen Mitteln man Leute aus dem Bett zehren muss!

Bei schönstem Wetter machte man sich auf, sich das Matterhorn in gewohnter Touristenmanie doch mal noch von nahem anzuschauen, da der Nebel am Vortag leider die Sicht versperrte. Bei Bier und Walliser-Teller genoss man den ganzen Nachmittag die Walliser-Sonne bevor man sich hungrig und leicht beschwipst ins Steakhouse zum Nachtessen einfand.
Am letzten Abend hatte es nicht mehr viele Gäste in der Bar, was keineswegs einen Abbruch an unserer Stimmung bedeutete. Damit die Heimfahrt auch sicher war, verabschiedeten sich unsere Fahrer schon um ca. 02.00 Uhr.

Den nächsten Morgen nutzte man zum einpacken und so macht man sich nach einer kleinen Stärkung im Mac (man glaubt ja gar nicht, wieviel Burger ein Mensch innerhalb eines Wochenendes verspeisen kann!) auf den doch langen Heimweg.
Ein kurzer Abstecher in Andermatt und eine Stärkung für die Fahrer und der Klausenpass war das letzte Hindernis auf dem Weg nach Hause.
Man ist aber einig, dass ein Trip dieser Art in jedem Falle wiederholt werden muss, da alle einen Heidenspass hatten und viele bleibende Erinnerungen behalten werden.
Ein Riesen-Danke schön an Beat für die Organisation und das Fahren!
Veröffentlicht am: 21:24:23 14.06.2009 von Beat Schumacher